In einem kleinen Betrieb hängen Geräte an einem Switch mit sechzehn Ports. Alle liegen im Netz 192.168.1.0 mit der Subnetzmaske 255.255.255.0. Deine Aufgabe ist es, den Datenverkehr zwischen den Bereichen zu ordnen.
Der Switch lässt sich über eine Weboberfläche im Browser einstellen. Dafür brauchst du seine Verwaltungsadresse. Sie lautet 192.168.1.10.
Gib die Adresse unten in die Adresszeile ein. Für die Anmeldung verwendest du den Benutzernamen admin und das Passwort admin.
Vervollständige den Satz mit den passenden Begriffen.
Die Netzwerkdokumentation ist unsortiert und enthält keine Portangaben. Das einzige gemeinsame Merkmal zwischen Dokumentation und Weboberfläche ist die MAC-Adresse.
Lege eine eigene Tabelle an, in der du die Geräte nach Portnummer sortierst. Notiere zu jedem Port das Gerät, die IP-Adresse und die MAC-Adresse. An mehreren Ports wirst du mehrere Geräte finden. Halte fest, welche das sind, und überlege, was das bedeutet.
Alle Ports stehen auf VLAN 1. Teste drei beliebige Verbindungen und halte fest, was passiert.
Die Geräte des Büros und die Geräte der Werkstatt sollen sich nicht mehr erreichen. Der VLAN-Plan des Betriebs ist bereits festgelegt und gilt für alle Switches im Haus:
| VLAN | Verwendung |
|---|---|
| 1 | Standard, nicht verwenden |
| 10 | Büro |
| 20 | Werkstatt |
| 30 | Gäste |
| 40 | frei |
| 50 | frei |
| 60 | frei |
| 70 | frei |
Ordne die Ports nach diesem Plan zu. Teste danach eine Verbindung innerhalb des Büros und eine vom Büro in die Werkstatt.
Der Gast-Laptop soll kein anderes Gerät erreichen. Sorge dafür und weise es mit mindestens zwei Pings vom Gast-Laptop aus nach.
Der Server soll sowohl aus dem Büro als auch aus der Werkstatt erreichbar sein. Probiere aus, ob du das mit den VLAN-Einstellungen lösen kannst.
Im Nachbarraum steht ein zweiter verwalteter Switch. Dort arbeiten Menschen aus dem Büro, aus der Werkstatt und Gäste. Jedes dieser drei VLANs soll den zweiten Switch erreichen. Eine Möglichkeit ist, für jedes VLAN ein eigenes Kabel zu ziehen.
Richte diese Lösung ein: Wähle drei freie Ports aus und stelle jeden davon auf ein anderes der drei benötigten VLANs.
Diese Lösung funktioniert, verbraucht aber auf jeder Seite drei Ports und drei Kabel. Bei zehn VLANs wären es zehn.
An Port 9 hängt bereits ein Kabel zum Switch im Nachbarraum. Stelle diesen Port so ein, dass alle drei VLANs über diese eine Leitung laufen. Bei einem Trunk-Port legst du unter dem Auswahlfeld fest, welche VLANs er übertragen darf. Stelle die drei Ports aus der vorherigen Aufgabe wieder auf VLAN 1 zurück. Weise das Ergebnis durch Pings nach: eine Verbindung vom Büro zu einem Bürogerät im Nachbarraum und eine von der Werkstatt zu einem Werkstattgerät im Nachbarraum.
An Port 14 wurde ein neuer verwalteter Switch aus dem Obergeschoss angeschlossen. Dessen Anschluss zu uns ist dort bereits als Trunk eingerichtet und überträgt VLAN 10 und VLAN 20.
Ein Port, der auf genau ein VLAN eingestellt ist, heißt Access-Port. So hast du bisher alle Ports für Endgeräte eingerichtet.
Stelle Port 14 zuerst als Access-Port auf VLAN 10 und teste vom Büro aus den PC Büro OG (192.168.1.61). Richte Port 14 danach so ein, dass Büro und Werkstatt das Obergeschoss erreichen, und weise das mit je einem Ping nach.
Im Obergeschoss steht auch ein Gast-Laptop in VLAN 30 (192.168.1.63). Was passiert, wenn du an Port 14 zusätzlich VLAN 30 freigibst?
An Port 10 hängt ein einfacher Switch ohne Verwaltung. Die drei Geräte am Empfang sollen ins Büro-VLAN. Richte das ein und prüfe es mit einem Test. Stelle Port 10 anschließend versuchsweise auf Trunk und teste erneut. Was passiert und warum?
An Port 11 hängt der verwaltete Switch im Schulungsraum, an Port 12 der verwaltete Switch in der Lagerhalle. Ein Trunk überträgt zunächst alle VLANs. Das ist nicht gewollt: In jeden Raum sollen nur die VLANs gelangen, die dort auch gebraucht werden.
| Raum | Port | Wer arbeitet dort? |
|---|---|---|
| Schulungsraum | 11 | Büro und Gäste |
| Lagerhalle | 12 | Werkstatt und Gäste |
In beiden Räumen ist noch eine alte Netzwerkdose eines Bereichs aktiv, der dort nichts zu suchen hat. Richte beide Ports so ein, dass nur die benötigten VLANs übertragen werden. Weise für jeden Raum mit Pings nach, dass der richtige Bereich ankommt und der gesperrte Bereich nicht.